Erfahrungsberichte aus unserem Blog4Blood

Typisierungsaktion Amberg

Die Tochter einen lieben Freundin von mir, welche leider vor 3 Jahren an MDS verstorben ist, Marina ist Studentin an der OTH Amberg und beendet dieses Jahr ihr Studium. Als Abschlussanliegen möchte sie gern unter den Studenten eine Typisierung zusammen mit der DKMS durchführen und sprach mich diesbzgl. an, da ich in diese Richtung schon selbst Aktionen organisiert habe, ob ich ihr helfe.

Natürlich bin ich da sofort dabei. Inzwischen sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Es wird eine Typisierung mit anschließendem Campusfest veranstaltet.

Ich habe wieder einmal geplant!

Seit der Leukämie 2000 habe ich aufgehört zu planen, die ersten Jahre ganz und jetzt höchstens für eine Woche im Voraus. Die Erfahrung hat mich einfach gelehrt, dass es immer anders kommt, als geplant. Man lernt mit der Zeit auf seinen Körper zu hören und seinen Tagesablauf entsprechend darauf einzurichten.

Einfach nur mal Essen gehen...

…das geht bei dir nicht, sagte dieser Tage mein Mann zu mir.

So etwas bringt mich dann immer zum Überlegen und Traurigsein. Er leidet mit mir.

Durch die starke Chemobehandlung sind meine Schleimhäute, angefangen vom Mundraum bis zum Darm, bleibend geschädigt. Zu vielem Essen sage ich, es ist zu scharf oder es gibt einfach ganz wenig, was ich ohne Schwierigkeiten vertrage.

Sind Bluttransfusionen immer gleich notwendig?

Als Selbsthilfegruppen-Leiterin und Patienten-Vertreterin erlebe ich immer wieder, dass Patienten ihre Laborwerte sehr genau beobachten und teilweise auch falsch interpretieren.

Natürlich sind die Blutwerte ein wichtiger Faktor im Krankheitsbild von Leukämie- und Lymphom-Patienten, trotzdem sollten sich Patienten nicht verunsichern lassen und die Bedeutung der Blutwerte mit dem Arzt abklären.

Seiten