Erfahrungsberichte aus unserem Blog4Blood

Morbus Waldenström Teil V

Zu jenem Zeitpunkt hatte ich mir bereits eine „Komplementärärztin“ neben meinem Hausarzt ausgesucht. Erfahren in der Begleitung von Krebspatienten, schulmedizinisch und homöopathisch ausgebildet und vor allem: von einer bewundernswerten wohlwollend-erkundenden Dialogfähigkeit und Menschenkenntnis. In zwei ausführlichen Gesprächen habe ich mit ihrer Hilfe meine „tiefsitzenden“ Motive und Themen bezüglich der Entscheidung über eine Erhaltungstherapie ans Tageslicht geholt und geklärt. Danke Frau Dr. L-S.!

Ein ganz normaler Arbeitstag

6.15 Aufstehen

7.15 Fahrt zur fast 50km entfernten Uniklinik bei Eis und Schnee

7.45 Stau

8.10 Ankunft bei den "Sprechstunden-Mädels" am Tresen der hämatologischen Tagesklinik (zu spät, da für 8.00 bestellt), Datenaufnahme, Abgabe des Therapiepasses

8.15 Warten auf das Anstechen des Ports, Blutentnahme, Therapiebeginn im bereits überfüllten Wartebereich

9.15 Port-Anstechen, Blutentnahme, kurzes Arztgespräch, leider selten beim selben Arzt wie das Mal zuvor

9.30 Bettbelegung in der Tagesklinik, wenn möglich am Fenster

wir sind bald wieder aktiv

Entschuldigt, aber in den letzten 4-5 Wochen ist auf unseren Blog nicht viel passiert.

Zum einen war die Weihnachtszeit und zum anderen hat der Admin, also ich, eine längere Reise ans andere Ende der Welt gemacht. Hiervon an anderer Stelle mehr.

Ja, ich hätte nicht gedacht, dass es so toll wird und man auch große Dinge trotz Einschränkungen durch die Therapie bewältigen kann.

Bis demnächst Sabine

Patiententag Dresden

Das Jahr geht mit einem letzten Patiententag zu Ende.

Die Uniklinik Dresden unter Leitung von Dr. Platzecker hatte zum 3. Mitteldeutscher MDS und MPN-Patienten- und Angehörigentag geladen mit interessanten Vorträgen und Kontakten.

Anita, Bergit und ich waren als Patientenvertreter willkommen und gefordert. Es gab umfangreiches Infomaterial, viele Gespräche und hoffentlich viel Hilfe für die Patienten und Angehörigen.

Ich bin DKMS-Spender, Teil II

19.11.2014 DER Anruf

WOW!

Ich kann es nicht fassen: Die DKMS hat angerufen! (Funfact: Ich hatte gestern schon einen verpassten Anruf einer Kölner Nummer, wusste damit aber nichts anzufangen, als sie heute wieder anriefen, bin ich einfach mal dran – wird sicher wieder so ne Werbefirma sein – weit gefehlt!) ICH BIN PASSENDER SPENDER! Es gibt jemanden, dem ich mit meinen Stammzellen das Leben retten kann! Ich bin baff!

Ich bin DKMS Spender - wie ich hoffentlich ein Leben retten kann (Teil I)

11.9.2013 ich bin nun bei der DKMS registriert

Nina ist ja schon länger bei der DKMS registriert, musste aber wegen der Geburten aussetzen. F. hatte sich vor kurzem registrieren lassen und schon das erste Blut-Untersuchungspaket verschickt, da entschied ich mich, auch registrierter DKMS-Spender zu werden. So eine kleine Sache für mich – so ein riesen Ergebnis für einen potentiellen Empfänger. Wie kann man sich da nicht registrieren lassen? Ich fülle also den Online-Antrag aus und warte auf meine Spenderkarte

Morbus Waldenström, Teil II

Ich war so gründlich uninformiert, dass ich mir keinen Reim machen konnte. Ich war beim Phlebologen (Spezialist für Gefäßerkrankungen); leitliniengemäß empfahl er mich nach drei Monaten an eine Hautärztin; die junge Ärztin veranlasste eine Gewebsprobe, die eine Kryoglobulinämie der Haut ergab, und sie schickte mich auf dem schnellsten Weg in eine der nähergelegenen Unikliniken.

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